Englische Rosen im Überblick

Englische Rosen gehören zu den schönsten Rosen überhaupt. Allerdings gelten sie oft als leicht kränkelnd. Das ist jedoch ein reines Vorurteil, das sich so nicht bestätigen lässt. Denn im Allgemeinen sind Englische Rosen durchaus sehr robust, wenn sie denn im richtigen Klima angepflanzt sind. Zahlreiche der Englischen Rosen sind bestens für ein sehr mildes Klima geeignet, gedeihen aber in einem etwas raueren Klima, wie es in Deutschland oft vorherrscht, nur schlecht. Wer also im eigenen Garten auf Englische Rosen nicht verzichten will, sollte immer Obacht geben, für welche Rosensorte er sich entscheidet.

Rosa Rosen für den Garten

Insbesondere rosafarbene Rosen sind bei deutschen Gärtnern sehr beliebt. Wenn dabei auch Englische Rosen zum Einsatz kommen sollen, sollte man sich auf die Sorten Gertrude Jekyll, Mary Rose, Heritage und The Mayflower konzentrieren. Ebenfalls eignet sich Geoff Hamilton als rosafarbene Rose für unsere Witterungsbedingungen sehr gut. Wird sie in einem Beet gepflanzt, dessen Rand mit Woll-Ziest besetzt ist, wirkt sie besonders schön. Denn das Rosa der Rose harmoniert perfekt mit dem silbrigen Glanz der Blüten und Blätter des Woll-Ziests. Aufgrund seines niedrigen Wuchses ist er ideal als Begrenzung des Beets geeignet.

Die Heritage kann eine Höhe bis zu 120 Zentimetern erreichen und weist einen intensiven Duft auf. Dabei verträgt sie sich bestens mit Rittersporn oder auch hohen Glockenblumen.

Gelbe und orangene Rosen für den Garten

Aber auch Liebhaber von gelben und orangefarbenen Rosen für den Garten werden bei den Englischen Rosen fündig. Ein besonders sattes Gelb bietet hierbei die Sorte Graham Thomas. Ansonsten eignen sich aber genauso die Golden Celebration, die Charlotte oder Teasing Georgia.  Erstere zeichnet sich durch ihre besonders großen Blüten und einen sehr intensiven Duft aus. Die Sorte Charlotte dagegen verkraftet auch sehr harte Winter ohne irgendwelche Probleme.

The Pilgrim ist eine weitere Rosensorte, die den Englischen Rosen zugeordnet wird. Sie harmoniert perfekt mit dem Frauenmantel, der in einem grüngelben Farbton erstrahlt. In Gemeinschaft können diese beiden Pflanzen sehr kleine Ecken im Garten deutlich größer wirken lassen. Dafür sollte dann der Frauenmantel nach der Blüte aber zurückgeschnitten werden.

Rote und purpurne Rosen für den Garten

Die schönste Farbe für Rosen ist mit Sicherheit Rot und sie darf in keinem Garten fehlen. Besonders robust sind hierbei die Sorten The Prince, Sophy´s Rose und Wenblock. Für Fans purpurfarbener Rosen eignet sich die Sorte Wenlock besonders gut. Wird sie gemeinsam mit violett blühenden Pflanzen eingesetzt, wie etwa dem Steppen-Salbei, ergibt sich ein besonders harmonisches und ansprechendes Bild im eigenen Garten. Ergänzt werden kann dieses Gesamtbild durch hellviolette Stauden, hierfür eignet sich etwa der Storchschnabel.

Der optimale Standort für Englische Rosen

Insbesondere Englische Rosen sollten stets am optimalen Standort gepflanzt werden. Denn nur dort können sie ihre Schönheit voll entfalten. Dabei haben sich sehr sonnige, lichtdurchflutete Standorte bewährt, die über eine äußerst gute Luftzirkulation verfügen. Hierbei sorgt letztere dafür, dass das Regenwasser schneller abtrocknet und somit Erkrankungen der Rosen, die durch Pilzbefall hervorgerufen werden, nahezu keine Chance mehr haben. Ebenfalls ist es wichtig, bei den Rosen darauf zu achten, dass diese ausreichend Platz erhalten. Sollen sie durch Stauden zu einem harmonischen Gesamtbild ergänzt werden, ist darauf zu achten, dass die Stauden mit wenigstens 50 Zentimetern Abstand zu den Rosen gepflanzt werden.

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